14.02.2020 – Wohnhausbrand in Hirtenberg

Am Freitag den 14. Februar, wurde die Feuerwehr Hirtenberg gemeinsam mit der Feuerwehr Enzesfeld mittels Sirene und Pager zu einem Wohnungsbrand in die Berndorferstraße alarmiert.

Schon wenige Minuten nach der Alarmierung, konnte das erste Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Hirtenberg Richtung Einsatzadresse ausrücken. Da von der Bezirksalarmzentrale der Brand während der Anfahrt bestätigt wurde, rüstete sich ein Atemschutztrupp bereits bei der Anfahrt vollständig aus. Außerdem wurde von der BAZ Baden mitgeteilt, dass es sich anscheinend um einen Brand durch eine beschädigte Gasleitung handelt!

Als das erste Fahrzeug an der Einsatzadresse eintraf, loderten bereits Flammen aus dem Dachstuhl, was in weiterer Folge dazu führte, dass der Einsatzleiter die Alarmstufe auf B3 Wohnhausbrand erhöhte und die Feuerwehren Lindabrunn, Berndorf Stadt mit der Drehleiter, sowie das Atemluftfahrzeug der Feuerwehr Bad Vöslau durch die BAZ Baden nachalarmiert wurden.

Sofort verschaffte sich der erste Trupp einen kurzen Überblick und begann mit dem Innenangriff. Beim betreten des Hauses, kam dem Trupp ein ersichtlich erschöpfter Hausbesitzer, welcher erste Löschversuche unternommen hatte, entgegen und versicherte, dass sich keine weiteren Personen mehr im Haus befinden. Nach und nach trafen weitere Helfer ein, sodass bereits nach kurzer Zeit eine Eisatzleitung eingerichtet werden konnte.

Der verletzte Hausbesitzer wurde an den Rettungsdienst übergeben und in ein umliegendes Krankenhaus transportiert.

 

Der Brand selbst konnte vom ersten Trupp relativ rasch gefunden werden und beschränkte sich auf das Lüftungsrohr vom Bad und WC ausgehend, jedoch griffen die Flammen bereits durch die Zwischendecke auf den Dachstuhl über!

Parallel dazu wurde deshalb auf der B18 die Drehleiter in Stellung gebracht und mittels Außenangriff der Brand am Dach bekämpft. Der Trupp im Innenangriff verschaffte sich über die Dachbodenstiege Zugang und bekämpfte den Brand im Inneren des Dachbodens. Herumliegende und bereits in Brand geratene Dämmwole, erschwerte dies jedoch.

 

Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass dieser Brand nichts mit der Gasleitung zu tun hatte, wobei zur Sicherheit trotzdem ein EVN Techniker zur Einsatzadresse alarmiert wurde.

Als der Brand soweit unter Kontrolle war, wechselten sich insgesamt 5 Atemschuttrupps immer wieder ab, da es zu diesem Zeitpunkt nötig war die Zwischendecke sowie weitere Teile vom Dach zu öffnen.

Mit Hilfe von mehreren Motorkettensägen weiterem Werkzeug und der Wärmebildkamera wurde die Decke geöffnet und weitere Glutnester abgelöscht.

Nach dieser schweißtreibenden Aufgabe, konnte gegen 06.00 Uhr vom Einsatzleiter „Brand aus“ gegeben werden.

 

Sämtliche Kräfte konnten wieder einrücken, die Ortsansässige Feuerwehr Hirtenberg blieb mit einem Fahrzeug als Brandsicherheitswache noch vor Ort.

 

Die Urache für den Brand ist unklar, ein Brandursachenermittler der Polizei wird im laufe des Tages die Ermittlungen aufnehmen.

 

Bericht und Fotos AFKDO Pottenstein

 

Im Einsatz standen:

 

78 Mitglieder

Feuerwehr Hirtenberg mit 4 Fahrzeugen

Feuerwehr Enzesfeld

Feuerwehr Lindabrunn

Feuerwehr Berndorf Stadt (Drehleiter)

Feuerwehr Bad Vöslau (ALF)

Rotes Kreuz Triestingtal

Polizei mit mehreren Streifen

 

 

 

Freiwillige Feuerwehr Hirtenberg

SB Toni Linsbichler

Pressestelle